Die alte Scheune des Hofs wird zu einem lebendigen Treffpunkt umgebaut, dafür werden aktuell die Vorbereitungen getroffen und Wasser-, Strom- und Glasfaseranschlüsse gelegt. Künftig wird hier gearbeitet, Kaffee getrunken, diskutiert und manchmal auch einfach nur eine Pause eingelegt. Es entstehen Co-Working- Arbeitsplätze, ein Café sowie Räume für Veranstaltungen und Treffen. Wo früher landwirtschaftliche Geräte untergestellt waren, sollen bald Laptop, Kaffeetasse und gute Ideen ihren Platz finden. Davon profitieren viele: Nachbar*innen, lokale Initiativen und Vereine, Berufstätige aus der Region – und natürlich auch Gäste, die auf dem Wanderweg unterwegs sind. Denn mit dem REGIONALE-Projekt Co-Working und Co-Living in Leichlingen wird eine Lücke geschlossen. Die früheren Ausflugslokale rund um Waltenrath gibt es längst nicht mehr, und seit der Wupperflut fehlen in Leichlingen mehrere Begegnungsorte oder sind bis heute nicht wieder eröffnet worden. Gleichzeitig wird bei dem Projekt bewusst nachhaltig gedacht. Statt neu zu bauen, wird die bestehende Scheune umgebaut und nur dort ergänzt, wo es nötig ist – etwa mit neuen Holzelementen. Auf dem Dach sorgt eine Photovoltaikanlage für Strom, und das Nutzungskonzept setzt auf energieeffiziente Lösungen, etwa durch Bereiche, die nur teilweise beheizt werden. So lassen sich Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß deutlich reduzieren.
Auch rund um die Scheune geht es ökologisch weiter. Gemeinsam mit ehrenamtlichen Klimapat*innen finden Aktionen wie eine Pflanzentauschbörse oder das Anlegen eines Blühstreifens statt. So wird aus einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude Schritt für Schritt ein moderner Treffpunkt – mitten im Grünen und mitten im Bergischen RheinLand. Ein Ort, an dem Arbeiten, Begegnen und Engagement zusammenkommen.