Weil die Station in die Jahre gekommen war, wurde sie abgerissen und durch ein neues Zuhause ersetzt, finanziert durch Bürgerspenden und Mittel der LEADER-Region Oberberg: 1.000 Dörfer – eine Zukunft. Im Sommer 2026 wird der neue Bau, die Wache 2.0, wie sie heißt, im grünen Hang der Talsperre eröffnet und bietet den Rettungskräften Wach- und Aufenthaltsräume, dazu Küche, Sanitär- und Schlafräume. Die Wache 2.0 wird zwar von der DLRG-Gruppe Bergneustadt betrieben, oft sind aber auch befreundete Gruppen ein Wochenende lang im Einsatz. Mindestens sechs Retter sind dann vor Ort, bei Wettkämpfen im Aggerwasser bis zu zwei Dutzend.

Doch es geht der DLRG nicht nur ums Retten. Die Kinder- und Jugendarbeit ist ein
Schwerpunkt ihrer Tätigkeit. In Kooperation mit Schulen oder Kitas werden Schwimmkurse angeboten, es geht um Wassergewöhnung, aber auch um Baderegeln. Und das ist besonders wichtig in Zeiten, wo andernorts Schwimmkurse abgesagt und Bäder geschlossen werden. Ohnehin ist die Bergneustädter Gruppe ein ziemlich „junges Unternehmen“, ist doch von den rund 260 Mitgliedern der größte Teil jünger als 27 Jahre. Also ein Engagement mit Zukunft.

Der DLRG geht es nicht nur ums Retten. Die Kinder- und Jugendarbeit ist ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit.