an der Sieg“ soll installiert werden. Der Vorstand
sucht mit einem Holzmodell nach dem
passenden Ort.
Ein Verein betreibt den Friedhof. Und er ist nicht der Einzige an der Sieg, der weder zur Kirche noch zur Gemeinde gehört. Es gibt in dieser Art acht insgesamt allein in Windeck. Manche davon waren von Anfang an Vereinsgründungen, wie in Schladern in den 1920er-Jahren. Andere wie hier in Rosbach oder in Imhausen entstanden in den 1970er-Jahren, als die Kirche den Friedhof aufgab.
Die Aktivitäten des Rosbacher Vereins sind vielfältig. Seit ein paar Jahren gibt es einen neuen und jüngeren Vorstand, der die Anlagen auf dem Friedhof erneuert, der unkonventionelle Angebote für Bestattungen und Trauerfeiern macht, natürlich Baumgräber, aber auch Bestattungen auf einer Wiesenfläche, ohne Grabsteine, nur mit einer Namenstafel am Rand.
Regelmäßig treffen sich die aktiven Vereinsmitglieder, um den Friedhof zu restaurieren und zu verschönern. Mit Hilfe der LEADER-Region Vom Bergischen zur Sieg konnten sie die Friedhofsverwaltung digitalisieren, ihren „Fuhrpark“ aufrüsten mit Kehrmaschine und einem Rasentraktor, haben Wege saniert und barrierefreie Zugänge verbessert, Bänke und Sitzanlagen rund um einen neuen Urnengarten gebaut und Holzskulpturen und Kunstwerke im Gelände installiert. Ohnehin wirkt der Verein sehr zugewandt. Ob Hunde oder Fahrräder: „Alles ist erlaubt – aber mit Respekt“, wie der Vereinsvorsitzende Ulf Nohl erläutert.
In der Kapelle ist über Trauerfeiern und Gottesdienste hinaus noch mehr geplant. Schon jetzt gibt es einmal im Monat ein besonderes Event: „Auf einen Kaffee im Siegbogen“. An jedem ersten Freitag gibt es Kaffeeklatsch mit Kuchen.
Mehr Informationen: Friedhof Rosbach/Sieg | Friedhofsverein