Das programmatische Motto: „Hab den Mut und komm vorbei, in die Hackenberger Mutmacherei!“ Das war völlig neu in diesem Stadtteil mit hoher Bevölkerungsdichte aufgrund der Ansiedlung von Flüchtlingen seit Ende der 1950er-Jahre, später kamen die Aussiedler. Das Förderprogramm „Stadtumbau West“ trägt dem Rechnung. Die Mutmacherei, untergekommen in der früheren Sparkassenfiliale und gefördert mit Mitteln der LEADER-Region Oberberg: 1.000 Dörfer – eine Zukunft, bietet einen ganzen Strauß von anregenden und aktivieren den Kursen.
Es gibt das Bewegungsprogramm „Ping Pong Parkinson“, die Fuß- und Handpflege oder Stricken, Häkeln und Klönen, beliebt sind ebenfalls die sportlichen „Fünf Tibeter“ oder der Abendkurs „Mut für Körper und Seele“. Wichtig auch das Nachbarschaftscafé, in einem Stadtteil mit nur noch einem Laden und einem Friseur, einem „Bäcker halbtags, aber einem Geldautomaten“ – wie eine der Mutmacherinnen den Ort beschreibt.
Doch man ist in der Tat guten Mutes. Für drei Jahre ist der Stadtteilladen mit der LEADER-Förderung gesichert, immerhin ein Angebot, ohne Gebühren oder Kosten, das es weit und breit sonst nicht mehr gibt.
Mehr Informationen: Die Mutmacherei - - Stadtteilladen für Gesundheit, Soziales und Sport