In der historischen Stollenanlage und einem Informationszentrum werden die früheren Bergbaumethoden, die Geschichte der Grube und auch die harten Arbeitsbedingungen gezeigt, unter denen die Bergleute im Silber- und Eisenerzbergbau arbeiteten. Seit dem Mittelalter wurden hier Erze abgebaut, mit bis zu 400 Beschäftigten noch im 19. Jahrhundert. 1936 war Betriebsende, aber eine Generation später konnte eine Bürgerinitiative die Öffnung eines Stollens erreichen und ihn ab 1999 für Besucher*innen zugänglich machen. Der Förderverein hat eine Fülle von Objekten aus der Geschichte des Bergbaus zusammengetragen, dazu eine umfangreiche Erz- und Mineraliensammlung. Als Projekt der REGIONALE 2025 wird die Grube Silberhardt zu einem „montanhistorischen Zentrum mit Erlebnischarakter für das südliche Bergische RheinLand“ erweitert. Ziel ist ein modern ausgestattetes Zentrum, das die Bedeutung des regionalen Bergbaus wissenschaftlich und erlebnisorientiert erfahrbar macht.

Um die Grube führt ein knapp zwei km langer Bergbauwanderweg mit 14 Stationen: Schachtanlagen, Erztransporte und Holzkohlenmeiler, Brennöfen und Schmelzstätten. Der Wanderweg erläutert den gesamten Produktionsprozess vom Erzabbau über den Transport und die Verhüttung bis zum fertigen Eisen.

Grube Silberhardt, Eisenbergstraße 29, 51570 Windeck-Öttershagen

Der Förderverein zur Erhaltung der Bergbau- und Hüttentradition e.V. - Grube Silberhardt